Make your Fantasy GESCHLOSSEN

#1

Hotel

in Deutschland 03.02.2012 18:23
von Admin • 631 Beiträge

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zuletzt bearbeitet 03.02.2012 18:27 | nach oben springen

#2

RE: Hotel

in Deutschland 04.02.2012 16:47
von Heidi Volturi • 334 Beiträge

Nach der für mich doch recht entspannenden Autofahrt kam ich endlich am Hotel an. Parkte den Wagen,stieg aus und nahm meinen Koffer vom Rücksitz. Nachdem ich das Hotel betreten hatte checkte ich ein und ging auf direktem Weg zu meinem Zimmer. Die Tür warf ich hinter mir ins Schloß und sofort nahm ich auf dem Sofa platz. Erstmal schaltete ich den Fernseher ein denn ich wollte mich informieren was so zur Zeit in Deutschland los war bevor ich damit beginnen würde neue Opfer zu besorgen.


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#3

RE: Hotel

in Deutschland 08.02.2012 22:22
von Felix Volturi • 422 Beiträge

Ich hatte mich in die Stadt begeben und von dort aus versucht Heidi zu suchen. Sie war sicherlich in einem Hotel, also klapperte ich alle möglichen Hotels ab und versuchte da irgendwo ihren Geruch einzufangen. Am Anfang hatte ich kein Glück und fand sie stundenlang nicht. Es verzweifelte mich ziemlich und ließ mich fast glauben, dass sie nicht hier ist. Es war schon Abends und dunkel, da stand ich vor einem Hotel. Ich tat, was ich bisher jedes Mal an einem Hotel tat, und atmete tief ein. Da war er! Da war ein schwacher Duft nach Heidi. Bingo! Sollte ich tatsächlich so viel Glück haben? Ich betrat das Hotel und versuchte so unauffällig wie nur möglich zu sein. Man begrüßte mich höflich wie einen Gast und ich nickte ihnen zu, tat so als wär ich ein solcher. Dann folgte ich auf direktem Wege der Spur von Heidi und stand auf einmal in einem langen Gang voller Zimmer. Ich folgte der Spur weiter und siehe da, an einem Zimmer war ihr Geruch so stark, dass sie da drin sein musste. Ich hoffte, dass sie mich noch nicht bemerkt hatte, aber wieso auch, denn sie rechnete wohl kaum mit mir. Ich atmete kurz durch und klopfte dann an. Ich war gespannt wie sie reagieren würde, machte mich aber schon mal auf das Schlimmste gefasst.


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#4

RE: Hotel

in Deutschland 08.02.2012 22:37
von Heidi Volturi • 334 Beiträge

Nachdem ich mich über die aktuellesten Ereignisse in Deutschland informiert hatte machte ich mich mal daran einige Opfer zu finden. Am Abend war ich zurück im Hotel wo ich erstmal duschte und dann mit dem Handtuch um meinem Körper auf dem Sofa platz nahm. Ich hatte mir etwas Blut besorgt und trank dieses gerade aus einem Rotweinglas als es hinter mir an der Tür klopfte. Genervt stand ich auf und ohne überhaupt meine Sinne zu benutzen öffnete ich mit Schwung die Tür da ich eh dachte es wäre der Zimmerjunge. Total baff starrte ich Felix an und ging einen Schritt zurück. "Ähm Felix was machst du hier?" Ich war ziemlich verwirrt und wusste echt nicht was ich sagen soll. Ich ging ins Zimmer zurück und ließ ihn rein kommen damit ich nicht noch länger so gut wie unbekleidet in der Tür stand. Sofort verschwand ich nach neben an um mich anzukleiden. Als ich zurück kam saß er auf dem Sofa und ich nahm auf dem Sessel platz. "Also wieso bist du hier Felix?" Irgendwie war ich noch immer ein wenig sauer auf ihn und deswegen war ich auch nicht in der Lage ihm zu zeigen wie sehr ich ihn eigentlich vermisst hatte.


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#5

RE: Hotel

in Deutschland 08.02.2012 22:58
von Felix Volturi • 422 Beiträge

Als sie dir Tür öffnete stand sie nur in einem Handtuch bekleidet da und starrte mich überrascht an. Ich hatte also Recht gehabt, dass sie nicht wusste, dass ich hier sein würde. Sie fragte mich auch sofort, was ich hier machen würde. "Dich suchen.", sagte ich kurz und knapp und betrat dann das Zimmer, als sie zur Seite trat. Ich schloss die Tür hinter mir und setzte mich dann auf die Couch, da sie sofort ins Nebenzimmer gegangen war. Ich hörte, dass sie sich anzog. Kurz darauf kam sie auch schon bekleidet wieder. Was ich normalerweise bedauern würde fand ich gerade wirklich besser, denn das machte mir es leichter, mit ihr zu reden und dabei klare Gedanken fassen zu können. Ihr sexy Anblick lenkte mich sonst nur allzu oft ab. "Wieso wohl, Heidi?", fragte ich ernst und sah sie ebenso an. "Weil ich wissen will, was los ist mit dir und weil ich dir versprochen habe, vor den Problemen nicht weg zu laufen. Warum zum Teufel sonst, Heidi?", fügte ich hinzu und wurde dabei selber etwas wütend, blieb aber mit meiner Stimme recht ruhig. Es war doch wohl offensichtlich, warum ich nun hier war. Ich sah sie eindringlich und fragend an. Ich wollte, dass sie Tacheles redete und mir jetzt sagte, was in sie gefahren war oder warum sie sich so benahm.


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#6

RE: Hotel

in Deutschland 08.02.2012 23:34
von Heidi Volturi • 334 Beiträge

Woher hätte ich auch wissen sollen dass er hier war? Denn damit hatte ich auch gar nicht gerechnet sondern eher damit das er mich mit Schweigen bestrafen würde bis ich selbst mich wieder bei ihm melden würde. Selbstverständlich zog ich eine Augenbraue nach oben als er mir mittteilte er würde mich suchen. °Hat der das gerade wirklich gesagt oder spinne ich langsam?° Meine Gedanken drehte sich total im Kreis und so richtig wusste ich nicht was ich überhaupt von der ganzen Sache halten sollte. Während ich mich anzog im Nebenzimmer hörte ich natürlich wie er die Tür hinter sich schloß und sich setzte. Die ganze Zeit überlegte ich was ich ihm sagen könnte aber mir fiel einfach nichts Genaues ein. Sicherlich wäre es in meinen Augen sinnvoller so leicht bekleidet mit ihm zu reden denn dann würde er sicher schnell von meinem Körper abgelenkt und ich müsste mich nicht so sehr erklären. Aber so gemein wollte ich dann doch nicht sein immerhin rechnete ich es ihm hoch an überhaupt hier her gekommen zu sein. Dann kam er endlich zum Punkt als ich gegenüber von ihm auf dem Sessel Platz nahm. Kurz musste ich seufzten und fuhr mir durchs nasse Haar. „Ach schön das es dich nun doch interessiert was los ist Felix. Aber ich dachte eher das du her gekommen bist um mir zu sagen was für eine schlechte Frau ich doch bin und das du mich in die Wüste schickst.“ Es war wirklich so dass ich genau dies dachte denn dass er her gekommen war um mit mir zu sprechen hätte ich nicht gedacht. Immerhin war er ja der jenige der vor jedem noch so kleinem Problem sonst davon gerannt war. „Du willst also wissen warum ich so reagiert habe?“ Ich sah ihn nicken und stand auf denn auf keinen Fall würde ich ruhig sitzen bleiben können wenn ich ihm sagen würde was mich so sehr gestört hatte. „Du wusstest genau dass ich bald los musste und trotzdem hast du es nicht für nötig gehalten dich mal eben kurz zu melden um mir Bescheid zu geben das du keine Zeit für mich hast. Hätte ich das von vorne rein gewusst wäre ich sofort aufgebrochen anstatt zwei Tage sinnlos in meinem Gemach rum zu sitzen Felix.“ Kurz blickte ich ihn an doch dann sah ich wieder aus dem Fenster. „Eine kleine Sms hätte es mir sicher leichter gemacht Volterra zu verlassen anstatt im Ungewissen zu sein was in dir vor geht. Felix ich hatte wirklich bedenken das du es dir anders überlegt hast, das ich dir auf die Nerve gehe und du nur nicht wusstest wie du es mir sagen sollst. Ich dachte wirklich das dir die Zeit die wir zusammen verbracht hatten egal war und vor allem das ich dir egal bin.“ Oh man, ich hatte das Gefühl kurz vor einer Ohnmacht zu stehen auch wenn dies nicht möglich war. „Felix du weißt das ich dich Liebe und du weißt das ich hin und wieder ziemlich verdreht denke aber ich war wirklich der Meinung dass du deine Entscheidung bereut hattest dich auf mich eingelassen zu haben.“ Seufzend ließ ich mich wieder auf den Sessel fallen wobei ich mir nicht traute zu ihm rüber zu sehen. „Ich bin echt ziemlich durch geknallt habe ich mittlerweile das Gefühl.“


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#7

RE: Hotel

in Deutschland 09.02.2012 15:24
von Felix Volturi • 422 Beiträge

Ich sah sie die ganze Zeit an und beobachtete ihre Reaktionen. Sie schien mir tatsächlich sehr überrascht von meinem Besuch, aber das war auch irgendwo gut so. Dann begann sie zu sprechen und offenbarte direkt mal, was sie gedacht hatte, wieso genau ich hier war. Aber das war in meinen Ohren solch ein Blödsinn und ich musste mich wirklich fragen, wie sie auf solche Ideen kommt. Mann will eine Frau doch nicht gleich in die Wüste schicken, nur weil er sich mal zwei Tage nicht meldet. Das verstand ich irgendwie nicht, aber ich schwieg und ließ sie dann weiter reden. Also sie noch einmal nachfragte, ob ich es wirklich hören wollte, nickte ich kurz. Nun war ich aber wirklich gespannt, was jetzt kommen würde. Sie stand auf und begann dann zu sprechen. Wie zu erwarten war kamen Vorwürfe, dass ich mich nicht gemeldet hatte und sie daher zwei Tage rumgammeln musste in ihrem Gemach. Ich vermied es die Augen zu rollen, auch wenn mir angesichts dieser Worte ehrlich danach zu Mute war. Wie konnte sie nur so pingelig sein und woher zum Teufel hätte ich wissen sollen, dass ich direkt mal zwei ganze Tage eingespannt bin? Sie sah mich kurz an und sprach dann aber, mit Blick aus dem Fenster, weiter. Im Grunde konnte ich echt nicht glauben, was ich da zu hören bekam. Ja, sie dachte verdreht und im Moment dachte sie so verdreht, dass es mich nicht nur traurig sondern auch wütend machte. Sie sollte mich doch mittlerweile etwas besser kennen! Dann ließ sie sich wieder auf den Sessel fallen und sagte das Einzige, wo ich ihr gerade wohl 100% zustimmen würde. Ich sah sie nicht mehr an und ließ einen tiefen Seufzer los. Diese Frau machte mich wahnsinnig, eindeutig, aber ich liebte sie dennoch! Aber ich war noch immer verwirrt und auch wütend wie traurig zugleich. Nun stand ich meinerseits auf, weil ich mich dabei irgendwie wohler fühlte, und lehnte mich leicht gegen das Fenster, allerdings mit dem Rücken. Ich sah sie an, mein Blick war ernst, meine Stimme aber blieb noch recht ruhig, war aber durchaus eindringlich. "Also Erstens, Heidi, wusste ich ja nicht, dass ich direkt mal zwei Tage dauerhaft gebraucht werde, sonst hätte ich dir sofort nach unserer Rückkehr gesagt, dass du gehen sollst. Zweitens hast du bisher auch ohne mich Zeit im Schloss tot geschlagen, also nahm ich an, das schaffst du jetzt auch, schließlich bist du kein kleines Püppchen sondern eine starke, emanzipierte Frau." Ich machte eine kurze Pause und verschränkte die Arme. "Drittens: Ja, ich hätte dir eine SMS schreiben können, aber du auch genauso. Wie ich dir schon gesagt habe, du hättest mich per SMS informieren können, dass du los musst oder willst und was bei mir los ist hättest du auch fragen können. Aber schön und gut, du hast halt auf mein Lebenszeichen gewartet, nur woher soll ich das riechen, Heidi? Und was das Andere angeht: Ja, du bist total durchgeknallt im Moment." Wieder eine kurze Pause. "Ich verstehe überhaupt nicht, wie du auf die Idee kommst, ich könnte es mir anders überlegt haben und dich nicht mehr wollen. Das ist so ein Blödsinn, dass es schon fast lustig wäre, wenn es nicht so ernst wäre. Du weißt genau, dass ich dich liebe und du mir wichtig bist. Aber auch meine Arbeit ist mir wichtig, nach wie vor. Und das heißt nicht direkt, dass du mir unwichtig bist, nur weil ich mal zwei Tage am Stück arbeite und mich bei dir nicht melde, absichtlich oder aus Versehen sei jetzt mal dahin gestellt." Ich sah sie leise seufzend an und wartete eigentlich nur auf den nächsten Wutschwall, weil ich es gewagt hatte ihr, was das Durchgeknallt sein anging, Recht zu geben.


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#8

RE: Hotel

in Deutschland 09.02.2012 17:04
von Heidi Volturi • 334 Beiträge

Woher sollte ich denn wissen was in seinem Kopf vorging immerhin konnte ich nicht wie gewisse Leute Gedanken lesen. Aber vermutlich machte ich mir einfach nur Gedanken weil es doch so neu für mich plötzlich innerhalb der eigenen Reihen einen Partner zu haben und nicht wie sonst irgendwo auf der Welt einen Mann zu haben. Nicht nur er hatte hin und wieder Probleme das alles wirklich zu begreifen was es hieß einen Partner zu haben der einem sogar mehrfach am Tag über den Weg laufen könnte. Klar kamen nun Vorwürfe von mir, hatte er was anderes von mir jetzt erwartet? Sicherlich war mir gerade mehr danach auf seinem Schoß Platz zu nehmen und ihn leidenschaftlich zu Küssen aber ich wusste auch das es Sinnlos wäre diesem Streit oder was auch immer daraus entstehen würde aus dem Weg zu gehen. Sicherlich kannte ich ihn ganz gut aber hey wir waren noch niemals zusammen also wo her sollte ich denn wissen was er fühlt, denkt oder so wenn er es mir nicht sagte? Sein seufzen ließ mich zu ihm rüber sehen und irgendwie wusste ich nicht was ich noch sagen sollte um die Situation noch einiger maßen zu retten. Er stand auf und ich zog die Füße mit auf dem Sessel um sie eng an meinen Körper zu ziehen da ich das Gefühl hatte zu frieren. Kurz drehte ich meinen Kopf zu ihm denn das Fenster war hinter mir und ich mochte es gerade gar nicht das er sich hinter mir aufhielt auch wenn ich wusste das er mir niemals etwas antun würde so waren es eben meine Instinkte die ganz laut Achtung schrien. Diese Instinkte von denen er wollte dass ich sie trainiere und mehr auf sie hören würde. Sein erstes Argument klang für mich eher wie eine Ausrede als wie was anderes. Innerlich rollte sie mit den Augen und legte ihren Kopf auf ihren Knie ab damit er nicht gleich sieht dass ich kurz vorm Explodieren bin wegen seiner Worte. Er tat ja gerade so als wäre nur ich an allem Schuld was so absolut nicht der Fall ist. Etwas ungeduldig wartete ich darauf dass er endlich fertig war mit seiner Standpauke damit ich zum Gegenzug ausholen konnte denn gewiss würde ich das nicht auf mir sitzen lassen so viel stand schon mal fest. „Ja,ja es wusste keiner von uns das du gleich mal zwei Tage durch arbeiten musst aber hey ist doch nichts neues für dich. Und ja stell dir vor ich hatte die Zeit ja auch ohne dich tot geschlagen nur wäre es effektiver gewesen wenn ich auf die Jagd gegangen wäre da ich so auch wieder schneller bei dir gewesen wäre. Aber dieses hätte, wäre, könnte Spiel darauf habe ich keine Lust Felix. Vielleicht wäre es dir aber lieber wenn ich so ein kleines Püppchen wäre mit dem du machen kannst was du willst anstatt das ich meine eigene Meinung habe dir ich dir auch sage.“ Kurz knurrte ich und stand dann doch wieder auf um meine Wut nicht gleich verbal raus zu lassen sondern in dem ich hin und her lief. „Felix scheinbar hast du vergessen das ich dir eine Sms geschrieben habe da war ich gerade mit packen fertig und auf dem Weg zur Tiefgarage. Und soweit ich mich erinnern kann war in dieser kein Vorwurf oder sonstiges drinne. Was du darein interpretierst dafür kann ich nichts.“ Allerdings das er mir bestätigte ich wäre wirklich durch genknallt zur Zeit ließ mich nur noch wütender werden weswegen ich auch sofort vor ihm stand und zu ihm rauf sah. „Du solltest vielleicht lieber aufpassen was du sagst Felix nicht das ich noch irgendwas verrücktes mache was mir später eventuell sogar leidtun könnte.“ Ich musste einfach von ihm weg gehen sonst hätte er jetzt eine Ohrfeige geben und ich war mir nicht 100% sicher das er diese so einfach hingenommen hätte. Ich ging um das Sofa herum und blieb dahinter stehen und sah ihn nun wieder direkt an. „Vielleicht solltest du einfach nach Volterra zurück kehren und wir beenden die Sache. Es war ein Versuch Wert aber es scheint gescheitert zu sein. Du weißt dass ich mich nicht ändern werde und ich weiß dass du dich ebenfalls nicht ändern wirst. Also warum sollten wir unsere kostbare Zeit damit verschwenden immer zu Streiten wenn wir uns sehen?“ Es kostete mir wirklich sehr viel Mühe ihm nicht zu zeigen wie weh es mir tat das zu sagen aber ich hatte das Gefühl das ich dies nun sagen musste um ihm den Ernst der Lage klar zu machen. Sicherlich übertrieb ich es ein wenig vielleicht sogar extrem aber ich wollte es nicht so hin nehmen das er mit mir Umging wie er es wollte. Nachdem Motto wenn ich sie heute nicht sehen will dann tu ich eben so als müsste ich arbeiten auch wenn das nun sicher eine ziemliche Unterstellung meiner Seits war. Ich war mir einfach nur so total unsicher was unsere Beziehung betraf und schon gar nicht verstand ich das ich nach nur ein paar Monaten plötzlich dermaßen von einem Mann abhängig war.


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#9

RE: Hotel

in Deutschland 09.02.2012 18:14
von Felix Volturi • 422 Beiträge

Mir war bewusst gewesen, dass jetzt ein Wutschwall auf mich zukam, alles andere hätte mich einfach verwundert. Und wie gedacht, so kam es auch schon. Natürlich hatte sie Recht, dass ein Hätte Wenn und Aber-Spiel nicht sinnvoll war, war mir auch klar, doch sie machte es doch genauso. Hättest du geschrieben, dann wäre ich eher zurück und so weiter. "Ich hab genauso wenig Lust darauf, also hör du auch damit auf. Du merkst doch gar nicht, was du da redest, oder? Ich will kein Püppchen, das macht was ich will. Wenn du mich so schlecht kennst, dann vergiss mich lieber wieder." Ich wurde so langsam auch richtig wütend, denn ihre Wut schien sich auch auf mich zu übertragen. Ich wollte garantiert nicht, dass sie mich vergaß, ganz im Gegenteil, sonst wäre ich auch nicht extra hierher zu ihr gekommen. Aber es ärgerte mich, dass sie mich doch falsch verstand und nun schon wieder erneut auf ihre SMS bestand. "Ja, zum Teufel, Heidi, deine SMS klang sehr wohl so, als wärst du schon weg. Aber vergiss es einfach, ich kann dir in Zukunft gerne stündlich per SMS Bericht erstatten." Das war natürlich nicht so ernst gemeint, aber was das anging lenkte ich doch ein wenig ein, allerdings kam ich ja nicht dazu, dass von mir zu geben, denn sie kam wütend auf mich zu. Ich hatte meine Arme verschränkt und presste sie hart an meinen Oberkörper. Ich würde ihr niemals absichtlich weh tun wollen, selbst wenn sie mich ohrfeigen würde. Das könnte ich einfach nicht. Ich ließ ihre Worte über mich ergehen und gab keinen Ton von mir, bis sie an der Couch war und erneut ansetzte. Was ich da dann aber zu hören bekommen musste verletzte mich innerlich zutiefst. Nur meine absolute, vampirische Kontrolle sorgte dafür, dass meine Gesichtszüge nicht sofort entglitten. Doch dann kam mir in den Sinn, dass ich ja hier vor Heidi stand und nicht vor einem Feind und ich ließ es zu, dass sie sehen konnte, wie sehr mich das verletzte. Doch es machte mich auch wütend, dass gerade sie nun so schnell aufgeben wollte. In Nullkommanichts war ich bei ihr an der Couch, stand aber noch weit genug weg. Mein Gesicht sprach Bände in dem Moment...Wut, Trauer, Enttäuschung. Ich knurrte leise. "Wer hat gesagt, dass ich mich nicht ändern werde oder kann? Wer? Ich glaube, du hast mich schon mehr verändert, als du gerade siehst, Heidi Volturi! Und nein, ich kehre jetzt zum Henker nicht nach Volterra zurück. Ich bin nicht hierher gekommen, damit du Schluss machst und fertig. Wieso gibst gerade du jetzt so schnell auf? Hast DU mir nicht noch im Urlaub gesagt, dass ich nicht vor Problemen weglaufen soll? Was tue ich hier grade, sage es mir? Laufe ich vor den Problemen weg? Nein! Und jetzt hör auf so etwas zu reden, es sei denn du willst es wirklich und aus tiefstem Herzen! Wenn dem so ist, dann sieh mir in die Augen und wiederhole das noch einmal." Ich sah sie ernst an, aber ich hatte auch in meinem Inneren Angst. Ich glaubte nicht, dass sie das eben ernst meinte, aber was wäre, wenn doch? Ich wollte das nicht, ich wollte sie und nichts Anderes. Und dafür würde ich auch ihre Wünschen anhören und respektieren und mich öfter melden, wenn sie es gerne so wollte.


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#10

RE: Hotel

in Deutschland 09.02.2012 19:57
von Heidi Volturi • 334 Beiträge

Dieses Mal konnte ich es mir nicht verkneifen mit den Augen zu rollen und es störte mich auch nicht direkt. „Felix ich will keinen stündlichen Bericht sondern hin und wieder nur mal eine kurze Nachricht wenn du nicht zu mir kommen kannst. Oder eben wenn du mich vermisst und auch nur mal eben 10 Minuten hast um mich zu sehen.“ Ich hasste es alleine zu sein auch wenn ich das niemals zu geben würde. Aber genau das war der Grund warum ich so einen Aufstand gemacht hatte. Sicherlich war ich die Jahrhunderte davor ständig alleine aber jetzt wo ich mit ihm zusammen war sah ich es wieder anders. Und durch den Urlaub war es für mich nun noch schwerer alleine zu sein. Dass er seine Arme vor seinem Körper verschränkt hatte war vermutlich ganz gut denn entweder hätte ich sofort die Flucht ergriffen wenn er sie bewegt hätte oder ich wäre ihm um den Hals gefallen. Dass er auf meine Worte erst mal überhaupt keine Reaktion zeigte verwunderte mich ziemlich und es kränkte mich auch ein wenig da ich dachte es wäre ihm alles egal was unsere Beziehung anging. Plötzlich spiegelte seine Gesicht dann aber scheinbar doch seine Gefühle wieder und mir wurde übel davon ihm so weh getan zu haben. Ich war kurz davor zu ihm zu gehen und ihm um Verzeihung zu bitten. Ich wollte aufgeben weil ich dachte es wäre für ihn das Beste wenn wir wieder getrennte Wege gehen würden. Dann stand er ziemlich nah bei mir und ich war versucht einen Schritt nach hinten zu machen aber ich wusste dass er mir nichts tun würde weswegen ich sogar noch einen Schritt näher zu ihm ging. Ich hörte ihm zu und sah ihn ein wenig fassungslos an denn ich hatte gewiss nicht damit gerechnet dass er mir Wiedersprechen würde. „Felix ich gebe nicht auf sondern ich suche den Weg des leichtesten Wiederstandes für uns beide. Einen Weg wo wir uns beide nicht zu sehr verbiegen müssen und schon gar nicht auf irgendwas verzichten müssen.“ Dann schüttelte ich mit dem Kopf und lag auch schon im nächsten Moment in seinen Armen. „Felix natürlich will ich dass nicht aber ich dachte wenn ich es dir sage das ich es will das es dir leichter fallen würde zu sagen das du gehen willst um dein altes Leben weiter zu führen.“ Ich sah zu ihm rauf und biss mir auf die Unterlippe. „Ich liebe dich und meine Gefühle werden sich niemals für dich ändern. Aber ich bin erschrocken darüber wie Abhängig ich bereits von dir bin. Meine Gedanken sind ständig bei dir und ich wäre nicht mal auf die Idee gekommen meine Zeit anders zu verbringen als auf dich oder auch nur auf eine Nachricht von dir zu warten.“


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#11

RE: Hotel

in Deutschland 09.02.2012 20:23
von Felix Volturi • 422 Beiträge

Ich hatte das mit dem stündlichen Melden auch nicht so gemeint, sodass ich schon weniger wütend nickte. "Ich weiß. Ich werde es mir merken.", sagte ich knapp und sah sie dann weiterhin an. Vermutlich hätte ich viel mehr Verständnis, wenn sie mir von ihrem Hass Alleine zu sein erzählen würde. Dann würde ich vielleicht einfach ein bisschen mehr Verstehen, warum sie so reagiert hatte und alles. Aber es fiel ihr scheinbar zu schwer, dennoch würde sie mir da vielleicht eines Tages genug vertrauen. Als ich aber so vor ihr stand fiel es mir schwer, die Finger von ihr zu lassen und beim Thema zu bleiben. Nicht, weil ich irgendwie nur an eines dachte, nein, sondern weil ich sie vermisst hatte und dieser Streit nicht gerade eine Freude war, für uns beide nicht. "Heidi, wer sagt denn, dass ich diesen leichten Weg möchte? Hätte ich das gewollt, dann hätte ich mich wohl kaum in dich verliebt, Heidi! Außerdem muss ich mich nicht verbiegen. Ich glaube...naja, ich glaube sowas nennt man Kompromisse machen. Hab ich gehört..." Ich hatte selber ja keine Ahnung von einer Beziehung, war aber nicht blind oder taub. Dann lag sie auch schon in meinen Armen und ich legte sie vorsichtig um sie. Nicht weil ich zögerte sondern weil sie wieder loslassen können sollte, falls sie wollte. Tief in meinem Herzen hatte ich doch gewusst, dass sie das nicht wollte, dennoch überkam mich eine unbändige Erleichterung. "Heidi, ich möchte aber mein altes Leben nicht mehr. Alles was ich will bist du und ein paar kleine Freiheiten, mehr nicht!", sagte ich leise. Ich dachte aber bisher auch, dass sie ihre Freiheiten haben wollte. Aber darüber könnten wir auch noch in Ruhe reden. Dann sah sie mich an und biss sich auf die Unterlippe. Ich hörte ihr zu und strich ihr dann sanft über die Wange. "Schatz, ich liebe dich auch, hörst du? Und ich wusste doch nicht, dass es dir so ergeht. Ich dachte, du liebst es, auch deine Freiheit zu haben, aber das war wohl ein Irrtum meinerseits. Verzeih mir! Sowas musst du mir sagen, oder wohl eher wir uns. Es ist halt wohl alles noch neu." Und dann konnte ich nicht anders als sie einfach zu küssen, liebevoll, aber auch besitzergreifend. Sie war meine Frau, meine, und ich wollte sie nicht wieder hergeben.


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#12

RE: Hotel

in Deutschland 09.02.2012 20:44
von Heidi Volturi • 334 Beiträge

Irgendwann würde ich ihm schon sagen das ich es nicht mehr mochte alleine zu sein denn das war ich ja dauernd wenn ich auf Jagd war und das wollte ich in meinem Privatleben auch nicht mehr haben. Die Zeit die ich in Volterra verbrachte wollte ich mit ihm verbringen und das am liebsten jede einzelne Sekunde was aber sicherlich nicht möglich war. Aber in meinem Leben mit der rosa roten Brille sah ich eben alles so wie ich es gerne hätte und nicht wie die Realität wirklich war. Es hatte gewiss nichts damit zu tun das sie ihm nicht vertraute sondern einzig und alleine das sie weder schwach noch abhängig sein wollte. Kurz musste ich schmunzeln bei seinen Worten denn er hatte tatsächlich Recht. „Ja Kompromisse müssen wir wohl wirklich eingehen.“ Sagte sie leicht in Gedanken und sah an ihm vorbei. Als ich in seinen Armen lag dachte ich gar nicht daran mich wieder von ihm zu lösen und wenn es nach mir ging bräuchte er mich auch gar nicht mehr wieder los lassen. Als er mir sagte das er nur mich und ein paar kleine Freiheiten will sah ich zu ihm rauf denn natürlich war ich bereit ihm diese einzuräumen. Klammern fand ich ja selber doof aber das wusste er sicher selbst. Er strich über meine Wange und ich schloß dabei die Augen. Natürlich nickte ich und ich sah ihn auch wieder an als er sprach. „Ich weiß auch nicht eigentlich mochte ich meine Freiheit aber weißt du Felix ich habe diese Freiheit wenn ich unterwegs bin wie jetzt um Opfer zu suchen da brauche ich zu Hause keine weitere Freiheit. Wenn ich zu Hause bin will ich mein Privatleben genießen und das auch nicht unbedingt alleine. Er beugte sich mir entgegen und mir war klar was er vor hatte weswegen ich ihm entgegen kam. Sein Kuss zeigte mir das er seine Worte ernst meinte und auch das er mich nicht Kampflos aufgeben würde. Nach ein paar Minuten löste ich mich von ihm und grinste ihn an. „Musst du gleich wieder zurück?“ fragte ich ihn leise und nahm mit ihm auf dem Sofa Platz wo ich mich direkt wieder an ihn heran kuschelte.


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#13

RE: Hotel

in Deutschland 09.02.2012 21:13
von Felix Volturi • 422 Beiträge

Wenn sie es mir erklären würde, dann würde ich es auch garantiert verstehen und sie mehr verstehen. Nun war es aber erstmal egal, denn ich war mir sicher, dass wir das schon irgendwie wieder hinbekommen würden gemeinsam. Sie sah es wohl auch so, dass wir beide Kompromisse eingehen müssen, was mich schon mal in meiner Meinung bestätigte. Ich hatte auch nicht wirklich vor, sie wieder los zu lassen, denn es war ein schönes Gefühl sie in meinen Armen zu haben. Ich nickte bei ihren Worten, was die Freiheit anging, und lächelte sie an. "Ja, ich verstehe schon. Es tut mir Leid, dass ich dich hab umsonst warten lassen. Ich werde mir Mühe geben und beim nächsten Mal eine SMS schreiben." Wir küssten uns ein paar Minuten und lösten uns dann widerwillig wieder voneinander. Sie zog mich mit sich auf die Couch und ich lächelte sie breit an bei ihrer Frage. Meinen Arm legte ich um sie und schüttelte mit dem Kopf. "Nein, muss ich nicht unbedingt. Meister Caius sagte, ich solle mir Zeit lassen. Ich muss die verpassten Schichten dann eh ein andermal aufarbeiten, aber halb so wild. Und...naja, eigentlich soll ich dich wieder mitbringen. Also...war das mit den drei Monaten dein Ernst?", fragte ich beinahe vorsichtig und mit etwas Angst vor der Antwort. Ich genoss es sehr, dass sie sich an mich kuschelte und war froh, dass ich noch etwas bleiben konnte. Aber ich fragte mich eben auch, was mit ihr werden würde, ob sie bleiben würde oder mit zurück käme. "Und du wolltest mir doch immer mal deine Arbeit zeigen! Ich glaube, jetzt ist die Gelegenheit...also, nicht jetzt jetzt.", meinte ich dann grinsend und gab ihr einen Kuss, damit klar wurde, dass sie jetzt nicht arbeiten sollte. Ich wollte viel lieber die Zeit mit ihr genießen und sie in meinen Armen halten. Außerdem hatte sie ja vielleicht schon ein paar Opfer besorgt.


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#14

RE: Hotel

in Deutschland 10.02.2012 01:12
von Heidi Volturi • 334 Beiträge

Natürlich würden wir das wieder hin bekommen das musste wir auch denn es wäre doch Blödsinn das zwischen uns einfach nun hin zu schmeißen wegen ein paar Steinen die wir uns selbst in den Weg geworfen hatten. Auf seine Worte hin nickte ich nur und lächelte ein wenig denn irgendwie hatte ich mittlerweile das Gefühl das ich mich total umsonst aufgeregt hatte. Vermutlich würde mir später auffallen das ich mich total kindisch Verhalten hatte und mir dann erst richtig doof vor kommen. Blickte ihn Freude strahlend an als er mir sagte er müsste nicht gleich wieder zurück nach Volterra doch dann wurde mein Gesichtsausdruck wieder ernster nd ich nickte vorsichtig. "Doch Felix es war mein Ernst mit den drei Monaten. Weißt du ich wollte so viele Opfer wie möglich nach Volterra schicken damit ich vlt. auch mal ein paar Wochen zu Hause wäre um Zeit für dich zu haben ohne dauernd daran zu denken das ich wieder los muss." Schmunzelnd sah ich ihn an und war doch recht erstaunt das er nun dann sehen wollte wie ich normaler weise arbeite. "Klar kann ich dir zeige wie ich arbeite Felix und natürlich nicht jetzt. Ich habe meine Aufgabe für heute schon erfüllt Schatz. Acht Opfer fliegen morgen mit dem Jet nach Volterra wo sie jemand in Empfang nimmt und sie in den Kerker bringt." Natürlich würde ich jetzt auch viel lieber mit ihm Zeit verbringen und abgesehen davon brachte es nix in der Nacht nach Opfern zu suchen. "Wir können gerne morgen zusammen los ziehen aber jetzt würde ich meinen Feierabend schon gerne genießen." Ich griff nachdem Glas welches auf dem Tisch stand und reichte es ihm. "Ist äußerst lecker." meinte ich grinsend und lehnte mich wieder an ihn ran damit ich auch ja jede Sekunde mit ihm genießen konnte.


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#15

RE: Hotel

in Deutschland 10.02.2012 12:01
von Felix Volturi • 422 Beiträge

Ich hörte ihrer Antwort gespannt zu und nickte dann kurz, denn ich verstand das schon, aber was sollte ich dann Meister Caius sagen, wenn sie nicht mit zurück kommt? "Ja, schon klar, aber Erstens gehen viele von uns doch auch oft selber jagen. Meinst du es ist nötig, unbedingt drei Monate nach Opfern zu suchen? Da laufen unsere Kerker doch über. Und Zweitens, was soll ich dem Meister sagen? Er sagte mir, dass es schön wäre, wenn wir beide zurück kämen und es schwang ein Befehl in seiner Stimme mit." Ich sah sie fragend an, denn es war unmissverständlich, dass ein Befehl dabei war. Ich nickte ihr dann zu und lächelte sie an. Irgendwie freute ich mich darauf, dass sie mir morgen ihre Arbeit zeigen wollte. Klar, dass man in der Nacht keine Opfer mehr besorgt. "Okay, dann morgen. Ich hoffe, ich verjage deine Opfer dann nicht.", meinte ich frech grinsend, denn ich war schließlich ziemlich groß und wirkte auf Menschen oft Angst einflößend. Sie griff nach einem Glas mit Blut und gab es mir. "Danke!", sagte ich und trank direkt mal einen Schluck daraus. "Mmmhhh, schmeckt echt wirklich gut." Ich gab es ihr wieder, falls sie auch einen Schluck trinken wollte. Sie lehnte eng an mir und ich blickte sie an. Dann küsste ich sie wieder innig und verlangend, während ich sie noch enger in meine Arme zog. Ich hatte sie schon die paar Tage sehr vermisst, sicher auch aufgrund des Ärgers, den wir beide hatten. Ich war unendlich froh, dass wir das überwunden hatten und uns einig waren, weiter für unsere Beziehung zu kämpfen. Meine Hände begannen über ihren Rücken zu streichen. Leise seufzte ich in den Kuss hinein. Wie ich sie und ihren Körper liebte.


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